Warum Körperpsychotherapie?

   

In den etablierten Psychotherapieverfahren entsteht leicht der Eindruck, dass sich alles Wesentliche unseres Lebens im Kopf, in Gedanken und Worten abspielt, und dass Veränderungen überwiegend von hier aus gehen müsssen. Das ist jedoch nur zum Teil richtig. Unser Körper ist ein großer Speicher unserer emotionalen Prozesse, vor allem der Unverarbeiteten. Das hat als erster Wilhelm Reich herausgefunden, indem er feststellte, dass unverarbeitete seelische Konflikte Spannungen in unserer Muskulatur hinterlassen, bis dahin, dass wir einen sogenannten "Muskelpanzer" ausbilden. Darunter verbergen sich häufig unbewusste, verdrängte Konflikte. Neueste Untersuchungen in der Hirnforschung bestätigen dies.

Gerda Boyesen hat mit anderen Therapeuten jahrzehntelang das emotionale Gedächtnis unseres Darms erforscht und die Arbeit mit der Darmperistaltik begründet. Dass unser Darm ein emotionales Gedächtnis hat ist mittlerweile neurowissenschaftlich bewiesen.

Die Körperpsychotherapie macht es möglich durch die Verknüpfung von Geprächen, Arbeit mit dem Atem, Massagen und Körperwahrnehmung, dieses große Potenzial unserer Körperweisheit in die therapeutische Behandlung und Intervention mit einzubeziehen.

 
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